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Schwalbe KR51/2N

Mittwoch, 18. August 2010

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Simson Schwalbe KR51/2N

Aufbauprojekt seit 28.11.2004

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Eingefangen am 28.11.2004 im Internet, ist sie nun 18.12.2004 in unseren Besitz übergegangen.

Kann man so etwas noch retten? Glaube schon, glauben das auch andere?

Wir sind dabei, wagen es diesem Haufen Elend wieder Leben einzuhauchen.

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Es ist eine KR51/2, 3Gang Motor M531, Baujahr 1982.

Die Ursprungsfarbe ist blau, leider schon ausgeblichen und nicht mehr ansehnlich.

15 Jahre stand sie abgedeckt und ungenutzt in einer stillen Ecke Nähe Bad Doberan.

Der technische Zustand ist äußerlich erschreckend, eine Restauration ist aber möglich.

Das Tacho blieb bei ca 2400km stehen. Die Tachodemontage zeigte einen Wellenbruch,

der Verschleiß einiger Teile lässt auch auf mehr Fahrleistung schließen.

Als Beigabe haben wir einige Neuteile erhalten, welche bei der Restauration sehr nützlich sein werden.

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19.12.2004

Die Restauration beginnt

Als Erstes haben wir das Biest in Rostlöser gebadet und vollständig zerlegt.

Dabei konnte grob begutachtet werden, was verwendbar ist und was neu beschafft werden muss.

Von der Fahrzeugelektrik ist außer der Lichtmaschine nichts zu verwenden. Alle Kabel und einige Leuchten müssen erneuert werden.

Am Fahrwerk sind die Schwingen verschlissen, Antrieb ist augenscheinlich verwendbar, Bereifung wird gewechselt.

Dem Motor konnten wir kein Lebenszeichen entlocken. Dieser ist schon mal gewaschen und liegt ins Koma versetzt auf der Werkbank.

Hier sind u.a. alle Wellendichtringe zu erneuern, was noch, wir werden es erfahren :-(

Auspuff ist mit kühnem Schwung in die "Tonne" geflattert.

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Wie soll das Ganze enden?

.Verwendbares wird aufgearbeitet, lackiert wird sie "Enzian Blau", Bordnetz wird auf 12Volt umgestellt, so unser Vorhaben.

Fangen wir also an ... .

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Stand 07.01.2005

Mit der Zeit sind alle Einzelteile außer Karosse gründlich aufgearbeitet, sehen durchschnittlich aus wie aus dem Laden.

Eine Höllenarbeit! Besonders zu schaffen machten uns die Stoßdämpfer, welche bei dieser Ausführung (51/1N) noch "Reibungsdämpfer" waren.

Aber auch diese waren zu bekommen, nicht billig, aber Vogelfreunden ist nichts zu teuer.

Umgestellt auf hydraulische wird erst zum Jahresende, müssen passende Teile fertigen.

Wir können nun daran gehen, die Karosse zu schleifen und neu zu lackieren.

Auf den Bildern kann man den Unterschied bei den Rädern sehen, vorher und nachher ...

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Stand 25.01.2005

Nach 2 Wochen Schnupfen und kuscheligem Fieber ging es ab Sonntag weiter.

Selbst redend in kleinen Schritten, man muss ja nicht übertreiben. ...

Wir haben mit der Karosse und der leidigen Schleiferei angefangen und sind ziemlich "Beschliffen" :-).

Wahrhaftig! Das hat es in sich. Besser wäre ja Sandstrahlen, aber das ist eine Frage der Finanzen.

Deltaschleifer und viel Wasserschleifpapier müssen reichen, dies Dinge sind auch sehr zuverlässig

und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Wenn wir das überstanden haben, sind einige Fotos zu sehen, es lohnt noch nicht wirklich.

Sonst wären dann alle Kleinteile vorbereitet zum Grundieren, das findet am nächsten WE statt.

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 Stand 02.02.2005

In der Zwischenzeit sind Einzelteile vom Rahmen wie Hinterradschwinge, Tank, Ansauganlage und Bremshebel frisch lackiert.

Haben auch die Tage die Karosse kurz zusammengebaut um zu sehen wie alles passt und was gerichtet werden muss.

Jaaaa das mit dem Richten ist sehr komplex. Hier gibt es Probleme mit dem linken Trittblech, besser der Auflage. Die weicht

"gradziös" von der rechten Seite ab, da beginnt der Schmied mit der Arbeit. Dazu wird am kommenden WE Einiges gefeilt.

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Unsere "Schwalbentaufe"

.Wir verfügen leider nicht über eine beheizte Garage, geschweige verwöhnt uns Raum großen Volumens mit Bewegungsfreiheit.

Unser Reko-Projekt findet der Wetterlage wegen im Keller statt, trocken und 13Grad.

Die größte nutzbare Fläche stellt ein Rohreinführungsraum für Gas und Wasser dar, gut nutzbar und recht sauber.

Nach einem anstrengenden Abend mit viel Biegen und Brechen haben wir sehr fließend "Richtfest" gefeiert.

So genannte Schwalbentaufe!

So etwas geht, wenn man unaufmerksamer Weise seinen geschwächten Körper, Behaglichkeit suchend rückwärts in Richtung

Steigrohr-Entlüftung, für die Wassersteigleitung, rangiert. Dieser Entlüfter funzt wie eine Klosettspülung.

An der Oberseite ist ein hübscher Knopf den man im Entlüftungsfall drückt,

dann rieselt an der Unterseite der Einrichtung schönes Wasser aus einem Trichter ins Freie.

Nichts ahnend von dieser Funktion, kam der wässernde Vorgang durch oben beschriebene Entspannungsbewegung in Gange.

Um etwa 21.00 wurde nun unser "Montagegewölbe" mit einer Strahlstärke von 3cm und einem helfendem Austrieb mit 4Bar + 15m Wassersäule

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g  e  f  l  u  t  ääää  t !!!

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Was nun?

Zu nächst noch vom Schock gelähmt, dann aber mit Bestimmtheit zielstrebig zum Wasserschieber "schwimmend"

konnte eine Flutkatastrophe vermieden werden.

Das kann man auch unter "Schwalbadmi" zusammenfassen.

Der gewaltig konzentrierte Wasserstrahl prallte am Boden ab und zerstob in alle Richtungen.

Schön oder nicht, jedenfalls war es dann noch abendfüllend, das erfrischende Feuchtbiotop trocken zu legen.

Die Schwalbe hat lustig in der Gosse gefüßelt und wir haben selten so gelacht ...

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Am Rosen-Montag

07.02.2005

Wochenende stand ganz im Zeichen die "Schrottkunst". Der Rahmen wurde letztmalig gerichtet, entschlackt und schwer gebürstet.

Sogar die vor Rost schützende Grundierung ist aufgebracht, es blieb auch Zeit für die erste Lackschicht in Schwarz.

So allmählich kommt ein erstes Ende in Sicht, die "Dreckarbeit" Entrosten und Teilewäsche hat ein Ende.

Heute war eine Grobreinigung der Haube im Gange. Nun kann endlich das letzte Stück Blech geschliffen werden.

Ein par Restarbeiten hat das Knieblech noch übrig, denken mal, wenn genug Zeit ist, wird das Wochenende

das Ende der Aufbereitung aller Teile werden.

Dann kann das ganze "Häufchen Elend" so langsam wieder zu einer Schwalbe zusammengebaut werden.

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Stand 20.02.2005

Ganz sooo schnell geht das ja nu auch nicht. Zusammenbauen und so!

Jedenfalls haben wir alle Schmuddelarbeit geschafft. Endlich!

Alle Blechteile sind für die Lackierung aufgearbeitet, sauber geschliffen und innenseitig grundiert.

Heute war schon die Vormontage für Gepäckträger und Rücklicht, müssen ja sehen ob alles

noch passt und nicht zu sehr geschrumpft ist :-)

Sorgen machen uns die Abstandsstücken am Träger, hier muss noch an den "Profilschrägen" gefeilt werden.

Sieht aber sonst alles echt gut aus, werden am Freitag lackieren können.

Am besten kommt der Motor. Den haben in der letzten Woche "operiert".

Er hat jetzt neue Wellendichtringe, ne neue Lima 12V und sieht wie geleckt aus.

Hat sich gelohnt, ob er läuft ist aber noch unklar, wir sind aber ganz optimistisch.

Alles alte Zeug aus dem Kurbelgehäuse ist ausgewaschen, Getriebe ist gespült, Zündung ein gemessen.

Hier schon mal ein aktuelles Bild vom Motor.

 

Alles Weitere können wir auch kaum erwarten ...

25.02.2005

"Das Vorspiel ..."

.Ursprünglich sollten unsere Bleche in unserer Kellergruft eingesprüht werden.

Aber nach einigem Überlegen stolpert man doch über die Probleme der Farbnebel- und Lösungsdämpfe.

Wir hatten kurzfristig eine Zuarbeit geschartert, alles in einer doch gut ausgestatteten Fachwerkstatt zu färben.

Heute dann wurden die Grundierungen überarbeitet und anständig gleichmäßig aufgetragen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Kali als uns bestbekannter "Sprühpistolenschwinger" hat ganze Arbeit geleistet.

Über Nacht sollen die Teile dann trocknen und morgen werden sie anständig verbläut!

 

Der 26.02.2005

"Nu heißt es <Lack ab!>  - unser Vogel bekommt die nötige Schwalbenbläue"

.Super! Mensch alles gut getrocknet! Dann kann es los gehen. Kompressor und Lüftungsanlage werden hochgefahren, alle

Ampere-Meter stehen auf Rechtsanschlag und dem Leistungsschreiber in der Kraftstation geht die Tinte aus.

Kali weicht die Pistole ein, ein Blick auf das Manometer, 3 Bar stehen, ab geht die wilde Fahrt.

Immer die bösen "Rotznasen" im Auge und schräge Fratzen zu den Staubpartikeln, kommt nun die schicke Bläue drüber.

RAL 5010 ist die scheinbar beste Blau-Farbe für die Schwalbe, sie kommt dem Original am nächsten.

 Aber einige kleine Optik-Miesels muss man in Kauf nehmen. Welche erfahrt Ihr dann wenn alles trocken ist.

Bis dahin, diese Bilder:

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Zustand nach dem Trocknen der Grundierung Dei Meister in seinem Element
Da hängen sie, frisch lackiert, im schicken Balu Das letzte Stück! Puuuh alles fertig, Scheisse da läuft eine Nase ...

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Der 28.02.2005

"Kleine Kostprobe? Mal schnökern hää?"

.Schauen wir mal, was am Tag 2 nach der großen Färbeaktion entstanden ist.

Mit viel Freundlichkeit und Respekt zum fast ausgehärteten Lack haben wir schon mal

den Gepäckträger maß genommen und am Heck befestigt.

Natürlich fehlt auch der schick polierte Hinterfront-Kandelaber nicht, welchen wir gleich einmal gezündet haben.

Sieht toll aus! Damit keine unnötigen Schrammen in die Bleche kommen,

sind sie erst einmal in der Wohnung zwischengelagert.

 

 

Aber nicht nur die Haube ist schon ansehnlich. Nöö! Auch der Rahmen füllt sich nach und nach mit "Leben"

Etwas abenteuerlich zeigte sich die Montage der Hinteren Schwinge. Leider mußten wir noch einmal zur Ersatzteil-Jagt ausziehen.

Der hintere Schwingenbolzen und die Innenrohre der Schwingenaugen waren zu sehr ausgelutscht.

Beim Zusammenbau dann gab es das nächste Abenteuer.

Mit welchen Moment muss die Schwinge am Rahmen angezogen werden?

Aber eine Reise zum Fachmann mit dem Ziel einer Konsultation brachte schließlich die Lösung.

  Nun ist schick, alles Federt und gedeiht.

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Der 04.03.2005

"Es wird Licht"

.Nach der Schwinge folgt sogleich der Motor. Ohne diesen ist kaum eine sinnige Verkabelung zu organisieren.

Schöner Müll! Wie anfangen und nach welchem Schaltplan soll nun Licht ans Rad?

Am besten aus Zwei mach Eins. So sollte es dann werden. Wir verwenden den "Drahtfahrplan" vom S51/1B Bj.1990

und behielten Teile vom KR51/2N bei. Gibt doch Unterschiede bei den Zündschlößern hmm!

Etwas abgeändert zwar, aber mit einigen Finessen wie Bremslichtkontrolle z.B. liegen schon mal die ersten Kabel.

Eine Schaltung werden wir dann hier in Kürze hinterlegen, für all die Jenigen, die ihr Vögelchen modernisieren wollen.

Mal schauen? So sah es heute in der Werksatt aus ...

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Alle wollen wissen, wann wir fertig sind!

21.03.2005

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!!!! Wir haben fertig !!!!

Immer diese Neugierde! Aber wenn es sein soll, bitte!

Wir können wenn das Wetter etwas Sonne durch die Wolken lässt, an Ostern "anfüllen".

Das würde bedeuten, ja es bedeutet das die Karosse auf den

Rahmen kommt, Öl ins Getriebe gefüllt wird und der Tank wieder nach "Tank" riecht.

Wir wollen hoffen, das alles gut anläuft. Ein wenig Hoffnung besteht ja, das das blank geschwabbelte

M531- Herz wieder blubbert. Batterie ist voll, Bordnetz ist kontrolliert, naja - probieren wir es.

Die ersten Tests werden auch auf Video fest gehalten und hier zu sehen sein, natürlich auch ein ausführlicher Bericht.

Drückt mal die Daumen ...

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Es ist angerichtet

28.03.2005

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!!! Geschafft! Sie tuckert wieder !!!!

Der 28.03.2005, welch ein denkwürdiger Tag.

Das ist das Datum der Auferstehung einer weiteren Legende - unsere Voll-Reko-Schwalbe.

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War das spannend!

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Am Ende solcher Projekte liegen die Nerven schließlich immer blank, man kann es kaum noch erwarten den ersten

Kickstart zu versuchen. Zu viele ungeklärte Fragen häufen sich dann und man wird immer kribbeliger.

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Das Wetter war trocken. Diesiger Hochnebel, verdeckte die wärmende Frühlingssonne.

Um 14.30 öffnete sich die Kellertür. Fades Tageslicht glitt in das Montagegewölbe und streifte sanft streichelnd die frischen

Rundungen der noch in Tüten gehüllten Maschine.

   Zitternde, aber behutsam geführte Hände ergriffen langsam das noch kühle Eisen. Mit viel behutsamen Manövern hoben wir das

Aggregat an das Tageslicht. Die Spannung stieg weiter, konzentriert luden wir alles Nötige Utensil in einen Eimer, schnappten den

Kanister mit Hypermix 1:50 und schoben unser Werk zum Teststand.

Angekommen, wurde sofort eine reanimierende Petroleumfüllung in das Getriebe getrichtert. Ein kurzer Dichtungstest. Alles o.k.

Schon galt die Konzentration dem nervig blubbernden Kanister mit Motorenleben spendender Mischung. Schwups behände den Trichter in den Tank.

Es war wie das füllen von Sektgläsern als der Sprit in den Tank gluckerte.

1,5 Liter sollten erst einmal reichen.

Genüsslich öffneten wir den Hahn zum Vergaser und beobachten benebelt durch aufsteigende Benzindämpfe das seichte Fließen der

Energie durch den klaren gereinigten Benzinschlauch.

Noch etwas mit dem Schraubendreher an das Vergasergehäuse klopfen, nun war alles zum Test fertig.

Choke auf, etwas Gas, der erste Tritt in den Starter. Der Zweite, nun der Dritte aber mit Zündung.

Und was hörten wir? Ein zaghaftes tuck tuck tuck.

Choke zu, wieder etwas Gas, durchstarten, da war es. Das ersehnte Geräusch eines Auferstandenen Schwalbemotors.

Blaue Wolken stoben aus dem nach hinten offenen Ofenrohr.

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Einige kleine Einstellungen sollten dennoch folgen. Aber zum Abend hin konnte stolz ein Bier geöffnet werden.

Die Szene der Schwalbenfahrer hat ein Mitglied mehr.

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Was geschah 2006?

04.02.2006

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Nach einem Jahr Fahrpraxis sollte das Vögelchen etwas mehr Leistung bekommen.

Naja nur ganz wenig, denn mehr darf sie ja wirklich nicht. Aber wenigsten sollte es ein Viergang-Aggregat sein.

Aber dazu fehlten uns noch Teile für das Getriebe. Kolben / Zykinder waren schon da. Es sollte so Anfang März los gehen.

Leider verschob sich all dies bis zum Jahr 2007, Kostengründe!! Das wollen wir nicht verschweigen.

Wichtiger war uns, das typische Lenkerpendeln zu minimieren. Haben uns die Mühe gemacht und einen

Satz Alu-Felgen neu eingespeicht und zentriert. Die laufen prima,

Dennoch ist das Pendelproblem noch nicht ganz behoben.

Welche Mängel hatten wir 2006 sonst noch? Die Ladeanlage hatte ein def. Transistor. Einige lose Schrauben an der hinteren Radnabe

waren die einzigen Probleme. Im Verbrauch pegelt sie sich bei 3,6L ein, dem ist noch echt Kampf angesagt.

Das ist uns zu viel. Wir werden sehen ob es an den Einstellungen liegt oder gar am Piloten. Naja soll ja auch Spass machen ... :)

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Unsere Vorhaben in 2009

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Fest vorgenommen hatten wir uns jedenfalls schon 2007 / 2008 den Motorwechsel hin zum 4-Gang.

Dieser ist etwas überfällig geworden, wenn man so sagen darf.

Hydro-Federbeine sind ebenso ein fest eingeplantes Ziel,

weil die gefährliche Pendelneigung der Lenkung auch bei unserem Schnuckel

immer noch recht spontan für Angst uns Schrecken sorgt.

Aber die Mittel für dieses Projekt sind etwas begrenzt,

daher verlegen wir den Termin nochmals nach hinten.

Wir haben aber die sonnigen Ostertage intensiv genutzt und die Optik etwas frischer gestaltet.

In der Osterferienwoche 2009 dann begannen einige Umbauten.

So erstanden wir weiße Bliker und färbten das Abdeckblech am Lenker schwarz.

Das passt gut zusammen, denn die Blinkerkappen in weiß sind dazu in nette Chrom-Gehäuse gefasst.

Zusammen mit dem schwarzen Abdeckblech und einer neuen Parklaterne

sieht das ganze Bild des Vögelchens sportlicher aus.

Bei der ersten kurzen Ausfahrt mussten wir leider eine Schwächung der Bremsleistung vorn und hinten feststellen.

Wir gaben die Schuld den Bremsbacken. Diesen wurde ohne große Verhandlung kekündigt.

Die vorderen Backen werden nun durch "Tuning-Beläge" vertreten

und die hinteren sind in Standard-Ausführung neuerer Bauart ausgetauscht.

Die Bremsen greifen nun merklich besser in das Verkehrsgeschehen ein :) hehe.

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Die aktuellen Bilder

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Fotos Stand: 15.04.2009

 

Was wird 2010?

14.05.2010

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Ein Fahrpraktischer Fehler, gepaart von mieser Ausbremstaktik eines lieben Autofahrenden Verkehrsteilnehmers im 10/2009

bracht dem Schwälbchen ein unerwünschtes Ende seiner Fahrtüchtigkeit.

Ich selbst kann bis heute nicht sagen was mit dem Schwälbchen passiert ist. Kenne den Umfang dieses Ereignisses nicht.

Aber es gab eine Auffahrunfall bei gutem Tempo und Soziusfahrt. Ich möchte nicht wissen, ob es jetzt ein Buckelpferd geworden ist.

Unserem Piloten und seine Maus ist soweit nicht passiert, Gott sei Dank. Etwas AUA im Fahrerknie blieb wohl zurück.

Ich hoffe das es doch heilt und nichts zurück bleibt. Das währe dann das Schlimmste.

Eine Reparatur muss vorläufig ausfallen. Es gibt keine Mittel für eine Instandsetzung.

So bleibt das frisch aufgebaute Vögelchen, verstaubt und mit viel Schaden, fast vergessen noch lange stehen.

 

*traurig guckt*

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