Mein Anker Bilefeld

Mein „Anker Bielefeld“ mit MAW-Motor

Die Aufbaugeschichte

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Die Restauration des Modell „Anker“ startete im Jahre 2003. Beim Teilemarkt in Remse stand ein schönes altes Ankerrad. Das brauche einen neuen Motor und wollte auch neu lackiert werden. Alles sehr rostig, begann dann die Arbeit. Ich hatte viel Mühe ein neues Glockenlager für die Tretkurbel zu bekommen und auch die Hinterradnabe war vollkommen hin. Nach langer Suche passende Teile zu finden, konnte 2004 dann die erste Testfahrt stattfinden. Nach kurzer Fahrt im Mai 2004 brach mir die Kurbelwelle in Folge einer Materialermüdung. Mangels Zeit und Ersatzteile wurde es erst wieder am 03.05.2005 fertig. 2006 habe ich die Felgen von 26er auf 28er umgezogen, Die Gabel ist nicht für breitere Bereifung ausgelegt. Habe so auf 28er Standardbereifung zurückgegriffen. Nach dem Kurbelwellenbruch kam eine echte Rarität als Motor an den Rahmen. Gefunden in Remse am Stand von R. Pfeiffer.

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Der Motor war noch nie gelaufen, tatsächlich werksneu! So ziemlich der letzte Neumotor der in 2005 noch aus einem Originalkarton genommen wurde.
Ich musste der langen Standzeit wegen alle Lager und Dichtringe im Motor erneuern. Hat sich aber wirklich gelohnt. Ich habe noch nie eine werksneue Kupplung bei diesen Motoren erleben können. Auch der Lauf des Motors ist eine Welt.

Nun ist das Ankerrad wieder fitt.

Daten
– Rahmen: 28er „Anker“ Bj. 1938
– Lackierung: Schwarz mit Feinhaarpinsel, keine Linierung
– Bremse vorn: Trommel, Bj. 1939
– Lenker: NSU Nachbau 2006
– Sattel: Bj. 1928
– Griffhebel 50er Jahre
– Gasgriff Nachbau Fa Pfeiffer
– Griffgummis originalgetreue Nachfertigung
– Klingel 20er Jahre Zweiklang Messing
– Beleuchtung vorne Blechleuchte: „Bauer“ 1930, Mit Fern- und Flächenlicht. Dynamo oder Batteriebetrieb.
– Beleuchtung vorne für Veranstaltungen: Carbid – Lampe „Häckel“ um 1900, Messing, Umbau auf 6V.
– Rücklicht: Messing 1930
– Dynamo: „Radsonne“ 1937
– Motor: (der vermutlich letzte) Neumotor MAW A5-3 FN10, Bj. 1957, überholt 2005
– Vergaser original
– Zündspule Nachbau Fa. Pfeiffer, das Original war durch lange Lagerung zerstört.

Weitere Bilder

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